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Erfolgreiches Lehren und Lernen

Montag, 23. Januar 2006

Sitzung vom 21. Dezember 2005

In dieser Sitzung ging es um unsere Sinne.
Wir lernen über die Sinne.
Häufig erwarten die Schülerinnen und Schüler aber nichts Positives vom Unterricht. Sie rechnen mit Langeweile und erwarten nichts Interessantes.
Leider werden die Jugendlichen nur allzu oft in ihren Befürchtungen und Erwartungen bestätigt. Sie bekommen langweiligen Unterrichnt geboten - oft in Form des Frontalunterrichts.
Hier werden aber die Sinne der Schüler nicht angesprochen, sie langweilen sich und lernen natürlich nichts! Der Schüler beschäftigt sich nicht mit dem Unterricht oder seinen Inhalten, sondern nur mit sich selbst.
Wenn die Lehrkraft während des Unterrichts das Interesse der Schüler nicht wecken kann, schaltet sich das Gehirn ab. Aufgabe des Lehrenden ist es also, aus den negativen Erwartungen der Schüler positive zu machen.
Erreichen kann er dies durch Pausen. Denn der Schüler braucht Pausen und die Stille, um sein Gehirn wieder "aufzuladen".
Die Gehirnpause regt die Phantasie und die Kreativität der Schüler an und somit natürlich auch deren Aufnahmefähigkeit.
Unterrichtsinhalte und -ziele werden vom Lehrplan vorgegeben. Aber die Auswahl und vor allem die Gestaltung des Unterrichts liegt in den Händen des Lehrenden. Dieser sollte also seinen Unterricht so gestalten, dass dieser ein Gewinn für die Schüler darstellt!

Sonntag, 22. Januar 2006

Sitzung vom 14. Dezember 2005

Weiter geht´s mit der Veranstaltung vom 14. Dezember.
Worum ging´s? Es ging um AJANTA.
Oft geht das Gesagte bei Schülern ins eine Ohr hinein, aber leider nur allzu oft wieder aus dem anderen Ohr hinaus. Warum ist das so? Häufig liegt es an der Methode der Lehrkraft - die wir "Ajanta" getauft haben. Die Lehrkraft spricht in diesem Fall die Prozesse, die beim Lernen in den Gehirnen der Schülerinnen und Schüler ablaufen nicht an.
Allerdings gibt es auch andere Unterrichtsmethoden, die die altbekannten vier b´s ansprechen:
Der analytische Unterricht greift zumindest das betrachten und beobachten auf.
Beim experimentellen Unterricht kommt auch das begreifen noch hinzu.
Der emotionale Unterricht greift allerdings alle vier b´s auf und fördert somit durch Emotionen das Lernen der Jugendlichen.

Es gibt einiges nachzuholen!

Also, fangen wir man mit den Hausaufgaben:

Das ABC:
Unterwegs vom Audimax zum Hauptgebäude.
Was sehe ich?

A wie Audimax
B wie Brücke
C wie Campus
D wie Dozenten
E wie Erde
F wie Fenster
G wie Gras
H wie Haltestelle
I wie Ich
J wie Jacken
K wie Klavier
L wie Lampen
M wie Mensa
N wie Nahrung
O wie
P wie Parkplatz
Q wie
R wie Räume
S wie Studenten
T wie Teich
U wie Uni
V wie Vorlesungen
W wie Wasser
X wie X-Beine
Y wie
Z wie ZHB

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Veranstaltung vom 7. Dezember 2005

Der Einstieg war wieder mal musikalisch. Diesmal:

Das Auto von Lucio das hat´n Loch im Reifen.
Das Auto von Lucio das hat´n Loch im Reifen.
Das Auto von Lucio das hat´n Loch im Reifen.
und hats ´n Loch im Reifen, dann klebt er es zu mit Kaugummi.


Thema der Sitzung war die Matheblockade, die Dyskalkulie.
Die herrkömmliche Definition von Dyskalkulie ist die, dass es sich dabei um eine Entwicklungsverzögerung des mathematischen Denkens handelt.
Vielmehr beruht diese Mathematikblockade allerdings darauf, dass den betroffenen Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen bereits in der Grundschule das Rechnen nicht korrekt beigebracht wurde.
Es handelt sich bei der Dyskalkulie also nicht um eine Entwicklungsverzögerung. Dyskalkulie resultiert vielmehr aus dem fehlerhaften Unterrichten der Lehrkraft.
Als Lehrkraft sollte man also nicht zu viel reden, denn das Gehirn muss ganzheitlich beteiligt werden. Dies erreicht man durch den Prozess des Regelns. Das Regeln beginnt mit der Phase des Hinschauens und führt zum Nachmachen. (Beispiel: das Nachzeichnen eines Bildes aus dem Gedächtnis)

Mittwoch, 30. November 2005

Sitzung vom 30. November 2005

Das Gehirn ordnet Sachverhalte folgendermaßen:

1. betrachten
2. beobachten
3. begreifen
4. beschreiben


Diese vier Stufen bauen aufeinander auf.

Grundsätzlich sollte man als Lehrer darauf achten, diese Stufen zu beachten. Folgenden Grundsatz darf man nie vergessen: Störe die Kinder beim Lernen nicht! Der Lehrer sollte sich also während des Unterrichts niemals im falschen Moment einschalten!
Ansonsten könnte beispielsweise eine Blockade eintreten, z.B. eine Mathematik-Blockade.
Erfolgreiches Lehren heißt demnach, Materialien zur Verfügung zu stellen, die die Lernenden in die Lage versetzen, daraus Erkenntnisse zu ziehen.

Hausaufgabe:
Vier Begriffe zur Unterrichtsgestaltung zum Thema "Essen und Trinken":

- Lebensmittel mitbringen und betrachten
- Lebensmittelgruppen zuordnen
- Begründung
- Tabelle erstellen

Montag, 28. November 2005

Sitzung vom 23.November 2005

Auch die zweite Veranstaltung begann wieder mit einem Lied - diesmal "Auf der Mauer auf der Lauer...".
Nach dieser Lockerungsübung übernhm dann Herr Sappert das Ruder und erzählte und etwas über "Ordnen".
Wie Mama immer sagt: Ordnung ist das halbe Leben!
Aber ist das wirklich so? Ein wenig Unordnung ist auch nciht verkehrt, zum Beispiel das sogenannte kreative Chaos. Ordnet man im Leben alles, entsteht aber vielleicht schnell ein "Schubladendenken".
Herr Sappert brachte uns nun aber bei: Sobald wir denken ordnen wir.

Sonntag, 27. November 2005

Zum Thema "Definition":

"Wir sind unfähig, die Begriffe, die wir gebrauchen, klar zu umschreiben - nicht, weil wir ihre Definition nicht wissen, sondern weil sie keine wirkliche "Definition" haben. Die Annahme, dass sie eine solche Definition haben müssen, wäre wie die Annahme, dass ballspielende Kinder grundsätzlich nach strengen Regeln spielen." Ludwig Wittgenstein

Sitzung vom 16.November 2005

Die erste Veranstaltung "Erfolgreiches Lehren und Lernen" - und schon wieder wird gesungen! Diesmal nicht irgendwelche ein-, zwei-, drei- oder viersilbigen Wörter mit "b", sondern das Lied "Ich wollt ich wär ein Huhn".

Ich wollt ich wär ein Huhn,
ich hätt nicht viel zu tun,
ich legte täglich nur ein Ei
und Sonntags auch mal zwei!


Immerhin - nach dieser Gesangsübung herrschte eine wesentlich lockere und entspanntere Stimmung!
Aber dann gleich so eine klifflige Frage: Was ist eigentlich eine Definition?
"Definition bedeutet nicts anderes als ein "Begriff".
Was also iste ein Begriff?
Naja, schaue ich ins Lexikon steht dort folgendes: Eine Definition ist die Verdichtung von Merkmalen zu einem Begriff, dessen Sachverhalt danach auf Eigenschaften zurückgeführt wird. Kurz: Eine Definition ist eine sprachliche Verkürzung eines Sachverhalts.
Und Begriff ist laut Lexikon eine Zusammenstellung von Merkmalen, die in Gegnständen und Sachverhalten als deren identische Eigenschaften begriffen werden.
Aber die Frage ist, versteht das auch ein Kind? Genau diese Aufgabe stellte uns nämlich Herr Schmid während des Seminars: Erkläre einem Kind das Wort Definition bzw. Begriff!
Und wie schwer dies offensichtlich ist, erfuhren gleich mehrere unserer Kommilitonen!
Aber ganz ehrlich: Wie würde ich einem Kind das Wort "Begriff" erklären! Denkt man darüber nach und probiert es vielleicht sogar einmal aus, stellt man sehr schnell fest, wie schwierig es eigentlich ist, sich klar und verständlich auszudrücken und Sachverhalte auf die möglichst einfachste Weise zu erklären!

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