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Wissenschaftliches Arbeiten

Dienstag, 27. Juni 2006

Sitzung vom 20. Juni 2006

Aufgabe:

Die vier besprochenen Punkte an unserer Freiarbeit anwenden.
1. Gegenstand der Arbeit muss auch für Dritte verständlich sein:
Hierfür ist eine gute Einleitung umungänglich! In der Einleitung muss das zu bearbeitende Thema klar umrissen sein. In meinem Fall ist das Thema "Schwedische Musikexporte und deren Erfolg". Außerdem sollte in der Einleitung eine klare Fragestellung formuliert sein unter deren Aspekt man die weitere Arbeit behandelt. In meiner Freiarbeit fehlt solch eine konkrete Fragestellung. Ich habe zwar das Thema meiner Arbeit genannt, aber nicht unter welcher Fragestellung ich dieses Thema untersuchen und bearbeiten könnte bzw. will. In meiner Arbeit könnte ich fragen, warum es so viele Musiker aus Schweden gibt und warum gerade diese so erfolgreich sind. Hier hätte ich einen Bogen Richtung schwedisches Schulsystem schalgen können und bereits in der Einleitung darauf hinweisen können, dass das schwedische Schulsystem einen großen Anteil an diesen Muiskerfolgen hat. Und nicht nur das Schulsystem, sondern auch die staatliche Förderung im allgemeinen. Weiterhin könnte man fragen, ob es sinnvoll wäre, dieses System als Vorbild auch für deutsche Schulen zu nehmen.
2. Untersuchung muss über Gegenstand Dinge sagen, die noch nicht gesagt worden sind oder den Gegenstand aus einem neuen Blickwinkel zeigen:
In dieser Freiarbeit habe ich ein Thema gewählt, das mich interessiert. Ich habe zusammengetragen und zusammengetragen, was ich bereits über dieses Thema wusste und keine Literatur bzw. Quellen benutzt. Ich weiß natürlich nicht, ob schon jemand vor mir sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat.
Wie bereits erwähnt, hätte ich zu Beginn meiner Arbeit eine konkrete Frage stellen müssen. Unter dieser Fragestellung hätte ich dann bestimmte Fakten zusammengetragen. Ein Aspekt hätte sein können, die spezielle Musikförderung in schwedischen Schulen zu betrachten.
3. Arbeit muss von Nutzen sein:
Unter solch einer konkreten Fragestellung wäre meine Arbeit mit Sicherheit von Nutzen für andere. Zum Beispiel könnte man untersuchen, ob es sinnvoll wäre, solche eine Musikförderung auch in deutschen Schulen einzuführen und warum bzw. warum nicht.
4. Literaturnachweise erbringen, um Arbeit nachprüfbar zu machen:
Bei meiner Arbeit handelt es sich ja um eine Freiarbeit. Der Sinn in dieser Arbeit lag darin, seine Gedanken vor einer Literaturrecherche festzuhalten. Aber mit Sicherheit gibt es Literatur zum schwedischen Schulsystem, zum Musikunterricht in den nordischen Ländern und zur staatlichen Förderung von Musikern in Schweden.
Ich habe ein wenig im Internet geschaut und einige Seiten gefunden, die für dieses Thema und unter dem Aspekt "Musik in schwedischen Schulen" (im weitesten Sinne):
- http://www.mdw.ac.at/eas/deutsch/musikerziehung/schweden.html
Dies ist eine Seite über die Musikerziehung in den Schulsystemen Europas. hier wird speziell auf Schweden eingegangen. Zunächst geht es um die allgemeinbildende Musikerziehung. Auch auf die Lehrpläne wir eingegangen. Des weiteren kann man etwas über Musikschulen und der Zusammenarbeit dieser Schulen mit den allgemeinbildenden Schulen erfahren. Außerdem noch vieles mehr.
- http://www.sverige.de/lexi/lexi_musi.htm
Auf dieser Seite erfährt man etwas über schwedische Musikgruppen und deren Erfolge und die Entwicklung der schwedischen Musik seit ABBA.
- http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,B651B7B795416FC0E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html
Auch diese Seite geht auf schwedische Musik ein - von Pop über Jazz bis Klassik und Schlager.
- http://www.skandinavien.de/Magazin/Musik/schweden-export.html
Diese Seite beschäftigt sich mit schwedischen Musikexporten und deren Erfolg. Auch die möglichen Gründe dieses Erfolges werden kurz angesprochen.

Des weiteren gibt es mit Sicherheit noch viele andere Internetseiten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
Eine Möglichkeit wäre auch noch, Seiten zu suchen, die das schwedische Schulsystem näher erläutern oder Seiten, auf denen die europäischen Schuösysteme miteinander verglichen werden.

Sitzung vom 20. Juni 2006

Heute haben wir uns konkret mit dem Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit befasst. Herr Sappert nannte uns 5 Faustregeln, die wir beim Verfassen solch einer Arbeit beachten sollten:
1. Das Thema sollte den Interessen des Kandidaten entsprechen. (brennende Fragen, Erfahrungen, bereits gelesene Literatur usw.)
2. Quellen, die herangezogen werden, sollen für den Kandidaten auffindbar und vor allem zugänglich sein.
3. Der Kandidat sollte mit den Quellen umgehen können.
4. Die methodischen Ansprüche des Forschungsvorhabens müssen dem Erfahrungsbereich des Kandidaten entsprechen.
5. Betreuer und Student müssen (inhaltlich) harmonieren, passen.

Des weiteren haben wir uns mit folgenden Fragen beschäftigt:

Was ist überhaupt eine wissenschaftliche Arbeit?
Eine wissenschaftliche Arbeit dokumentiert die dargestellten Erkenntnisse öffentlich und kontrollierbar.

Was ist wissenschaftlich?
1. Die Untersuchung behandelt einen erkennbaren Gegenstand, der so genau umrissen ist, dass er auch für/von Dritten erkennbar ist.
2. Die Untersuchung muss über den Gegenstand Dinge sagen, die noch nicht gesagt worden sind oder aus einem neuen Blickwinkel zeigen.
3. Die Arbeit/Untersuchung muss für andere von Nutzen sein.
4. Die Untersuchung muss jene Angaben enthalten, die es ermöglichen nachzuprüfen, ob ihre Hypothesen falsch oder rochtig sind. (Nachweise erbringen!)

Diese vier Punkte sollen wir nun an unserer vor einiger Zeit verfassten Freiarbeit anwenden!

Montag, 19. Juni 2006

Sitzung vom 30. Mai 2006

Perzeption und Aperzeption.
Das waren die Schlagwörter dieser Sitzung!
Herr Schmid hielt einen Vortrag - und wir durften uns zurücklehnen und einfach nur zuhören!
Während des Vortrages entführte uns Herr Schmid wahlweise an den Strand oder in unser altes Kinderzimmer. Wir sollten uns auf etwas konzentrieren, dass uns an diesen Orten zuvor nie aufgefallen war. Unser Gehirn würde uns schon auf solch einen Gegenstand aufmerksam machen.
Und daraus entwickelte sich später auch die Aufgabe für diese Woche: Wir sollen unsere rechte Gehirnhälfte aktivieren und kreativ tätig werden: ein Gedicht schreiben oder eine Kurzgeschichte, vielleicht aber auch ein Bild malen oder ähnliches. Ich habe mich dafür entschieden, ein Bild zu malen. Ich habe mich während der Veranstaltung am Strand aufgehalten und dort nach unbekannten Gegenständen Ausschau gehalten. Und hieraus ist auch die Idee für mein Bild entstanden. Meine Zeichnung zeigt nicht nur den gelben Sandstrand, auch das Meer, das gegen die Steine brandet. Rechts im Bild befinden sich viele viele Palmen. Im Hintergrund türmen sich hinter Palmen große Berge mit schneebedeckten Gipfeln auf. Auch der Himmel beschränkt sich nicht nur auf eine Sache. Am linken Bildrand befinden sich dicke graue Wolken. Die rechte Bildseite zeigt einen Nachthimmel mit Vollmond und Sternen. In der Mitte des Bildes befindet sich die Sonne, eine riesige gelbe Kugel. Hier kann man auch einen Blick ins Universum werfen.

Aufgabe-der-Sitzung-vom-30-Mai-2006

(Die rechte Seite des Bildes ist offensichtlich leider nicht mit auf das Foto gekommen!!!)

Dienstag, 30. Mai 2006

Sitzung vom 16.Mai 2006

Die Aufgabe dieser Sitzung lautete, einen Text von Herrn Schmids Webseite auszuwählen und diesen zu interpretieren. Diese Aufgabe habe ich nicht auf meinem weblog, da ich sie leider schon von meinem Computer gelöscht habe. Aber die Aufgabe habe ich per Formular an Herrn Schmid geschickt!

Sitzung vom 23.Mai 2006

Frei-schreiben

Eine DIN-A 4 Seite über ein Thema, das einen wirklich interessiert! Hört sich erstmal sehr gut an! Endlich darf ich über das schreiben, womit ich mich wirklich beschäftigen möchte! Aber genau da wird´s schwierig! Wofür interessiere so sehr, dass ich darüber aus dem Stehgreif eine ganze Seite schreiben könnte?
Sport? Vielleicht Tennis? Ich könnte mich natürlich im WM-Jahr der allgemeinen Fußball-Euphorie anschließen und darüber eine Seite verfassen! Literatur! Ich lese sehr gern und sehr viel! Aber jetzt müsste ich mich ja auf ein Gebiet beschränken! Musik! Über Musik könnte ich sicherlich eine Menge schreiben und ellenlange Gespräche führen. Aber hier stellt sich ein ähnliches Problem: Wo anfangen? Schweden wäre auch eine Möglichkeit! Aber ich habe keine Lust, sinnlos irgendwelche Fakten über Klima, Land und Leute aufzulisten!
Aber wie wäre es, Schweden und die Musik zu kombinieren? Und schließlich habe ich also tatsächlich nach langer Grübelei ein geeignetes Thema für mich gefunden: Schwedische Musikexporte und deren Erfolg.
Oft habe ich schon gelesen, Schweden sei das erfolgreichste Musikland der Welt. Klar, ich kenne viele Bands, die aus Schweden kommen. Gerade heute sprießen immer mehr schwedische Rockbands aus dem Nichts hervor. Aber woran liegt es, so viele erfolgreiche Musikgruppen aus Schweden stammen?
Angefangen hat alles mit ABBA. Ihren internationalen Durchbruch schafften ABBA in den Siebziger Jahren durch den ersten Platz beim Grand Prix Eurovision de la Chanson. Ihr Siegertitel hieß „Waterloo“. ABBA gilt, neben den Beatles, als eine der erfolgreichsten Popgruppen des 20. Jahrhunderts. ABBA eroberte die ganze Welt und damit wurde diese auf den Musikmarkt Schweden aufmerksam. Nach ABBA kam allerdings lange nichts! Aber während der Rockwelle der Achtziger Jahre machten viele unbekannte Künstler auf sich aufmerksam und konnten sogar international Fuß fassen. Eine der erfolgreichsten schwedischen Bands aus dieser Zeit ist wohl Roxette. Zu Beginn der Neunziger Jahre erhielt die Popmusik einen neuen Schwung. Auch auf diesen Zug sprangen schwedische Künstler auf: Ace of Base, Rednex und The Cardigans hatten nicht nur national Erfolg, sondern konnten sich auch auf dem internationalen Musikmarkt etablieren. Heute gibt es unheimlich viele gute Rock- und Popbands aus Schweden. The Hives und Mando Diao wurden international sogar schon ausgezeichnet, aber auch Bands wie The Hellacopters, Moneybrother, Kent, Sugarplum Fairy, The (International) Noise Conspiracy, The Soundtrack of our Lives, Refused und Millencolin können international punkten.
Woran liegt es nun aber, dass gerade aus Schweden so unendlich viele erfolgreiche musikalische Künstlerinnen und Künstler kommen?
Alle diese Gruppen singen auf Englisch. Das alle diese Künstler sich international offensichtlich problemlos hervor tun können, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass nahezu jedermann in Schweden Englisch spricht. Filme werden nicht, wie hier in Deutschland, synchronisiert und auch Literatur wird häufig nicht ins Schwedische übersetzt. Die Menschen in Schweden wachsen praktisch mit der Fremdsprache auf. Für viele Musiker ist daher Englisch auch die Sprache, in der sie ihre Texte schreiben. Klar, durch die Nähe zur Fremdsprache sind kaum noch Sprachbarrieren vorhanden. Sie können ihre Gedanken und Gefühle problemlos auf Englisch mitteilen, nahezu ebenso gut wie in ihrer Muttersprache Schwedisch. So können die Künstler ihre Musik und ihre Texte einem internationalen Markt zugänglich machen.
Ein weiterer wichtiger Grund für den Erfolg schwedischer Musik ist die Förderung junger und auch älterer Musiker. In Schweden gibt es sehr viele Musikschulen, Musikverbände und viele andere Vereine im Bereich Kultur. Wer das Musizieren erlernen möchte, hat also auf jeden fall die Möglichkeit dazu. Aber auch in den Schulen wird das Musizieren gefördert. Jede Schülerin und jeder Schüler erlernt während seiner bzw. ihrer Schulzeit mindestens ein Instrument. Und auch junge Musikgruppen haben es in Schweden nicht so schwer wie Musiker aus anderen Ländern. Hier in Deutschland können es sich junge Menschen selten leisten, sich einen Raum zu mieten, um ihrem Hobby Musik nachzugehen. In Schweden können sich Jugendliche für wenig Geld Räume mieten, um mit ihren Freunden zu proben.
Alles in allem haben die Schweden also durchaus gewisse Vorteile anderen Ländern gegenüber und somit ist es kein Wunder, dass gerade aus diesem Land so unglaublich viele gute und vor allem erfolgreiche Musiker kommen.
Also Schweden: Thank you for the music!!!

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